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Feb
2
2012
Aidspräventionsprojekt
Posted by admin on 02 Feb 2012 / 1 Comment


Zusatz [2012-05-05]:

Ich danke meinen Modellen, die mir erst ermöglicht hatten, dieses Projekt umzusetzen. Höhepunkt dieses Projektes war eine große Ausstellung. Ich zeige hier nur einen kleine Auswahl der entstandenen Arbeiten. Noch immer gebe ich zu Ausstellungszwecken einige Bilder an interessiete Einrichtungen. Bitte melden Sie sich über das Kontaktformlar.

 


 

Der Hintergrund

Das Projekt Aids-Prävention ist eines der wichtigsten Themen, welches uns in der modernen Welt von heute begleitet – wir erfinden Elektroautomobile, fliegen zum Mond, entdecken Wasser auf dem Mars und erfahren immer mehr über die Entstehung der Erde. Je neuer und moderner die Technik umso filigraner und empfindlicher sind die modernen Systeme. Wie wir diese modernen Techniken im Laufe der zeit entwickelten, so hat sich auch der menschliche Organismus, die Menschheit entwickelt. Und so ist auch der Mensch anfällig für Krankheiten, die bis heute noch nicht in ihrer Ursache und Auswirkung erforscht sind. Wir haben für alles bereits Medikamente, die Krankheiten in ihrer Auswirkung eindämmen, „Schlimmeres“ verhindern, aber leider noch kein Medikament, welches die Krankheit, bzw. deren Erreger, die wir alle in uns tragen, zu vernichten.Hierzu gehört HiV. Dieser Virus kann bis heute nicht vollständig bekämpft werden. Aber man kann sich schützen. [ hier mehr lesen ] Mit einfachsten Mitteln ist es schon möglich, sein Leben vor dieser Krankheit zu bewahren.
Die bisher effektivste und sicherste Methode ist seit Jahrzehnten und bis heute das Präservativ.
Vor diesem Hintergrund ist es Franziska gelungen, eine Fotoserie zu schaffen, die meiner Meinung nach immer noch wachrüttelt, die immer noch auf die Wichtigkeit des Schutzes vor HiV hinweist und den Menschen zeigt, dass „Kondome schützen“.
Franziska erzählte mir, dass sie auf die Idee der Aids- Prävention- Kampagne kam, als sie 2007 in einem Wartezimmer bei einem Arzt saß und ihr gegenüber eine Bild von der Deutschen Aidshilfe hing, das über Früchte gerollte Kondome darstellte.
Da man generelle etwas mehr Zeit im Wartezimmer eines Arztes verbringt, als die Krankheit an sich manchmal dauert, betrachtete Franziska dieses Bild lang und ausgiebig.
Anlehnend an dieses Bild, nahm sie den Gedanken auf, die Idee Ihrer Stilrichtung „People-Photography“ anzupassen. Diese Vorstellung ließ sie seit jeher nicht mehr los und begleitet sie bis heute in ihrer fotografischen Schaffensphase.
Ihr erstes Modell zur Umsetzung Ihrer Ideen war der Schauspieler Nicolas, der es Franziska durchaus erleichterte die Dinge so umzusetzen, wie Sie es sich vorstellte. Allerdings war es doch nicht ganz so einfach schwerer als es sich unsere Fotografin hier vorstellte. Nicolas inspirierte sie jedoch weiterzumachen, an der Idee festzuhalten. Mehr Kreativität und der Ausbau der bis dato vorhandenen Ideen war hier gefordert.

von: Andreas Morling


Die Umsetzung

Franziska bat in einem bekannten Internetforum die dortigen Mitglieder um Mithilfe und stellte bereits ihr künftiges Projekt vor.
Mehr als 50 Interessenten meldeten sich daraufhin innerhalb kürzester Zeit. Natürlich war es an Franziska gelegen, entsprechende Modelle für Ihre Ideenumsetzung aus den Bewerbern herauszusuchen.
Das Anliegen war, dass ein guter Querschnitt der Modelle zu sehen ist. Ob Alt ob Jung, Mann oder Frau – alles ist zu sehen. Natürlich immer vor dem Hintergrund, dass die Zielgruppe angesprochen wird, die Franziska explizit in der Altersgruppe zwischen 18 – 30 ansiedelt.

von: Andreas Morling


Was ist auf den Bildern zu erkennen

Nicht schwer zu übersehen ist das Präservativ, welches natürlich sowohl als Werkzeug der Fotografin als auch als Motiv auf jedem Bild im Vordergrund steht.
Dieser „Rote Faden“ begleitet den Bildbetrachter auf dieser Homepage und führt ihn auf ganz interessante Weise von Bild zu Bild.½ an Ideen zur Bildentstehung und Motivwahl kamen von Franziska selbst, so auch die Perspektiven, das Posing der Modelle und der Farbeinsatz.
Da den Modellen, die Ernsthaftigkeit des Themas Aids-Prävention sehr wohl bewusst ist, wollen auch sie einen Teil dazu beitragen, ihrer Verantwortung nachzukommen und durch diese Bilder der Aufklärung über Prävention Nachdruck zu verleihen. Dabei achtete Franziska auch darauf, dass dieses doch so wichtige und präsente Thema vielseitig betrachtet und beleuchtet wird. Mit Ernst, Traurigkeit und ja sogar spürbar leichten Humor, wird dem Leser und Bildbetrachter das Thema Prävention ins Bewusstsein gerufen.
Das Ziel ist, eine „Wanderausstellung“ zu schaffen und fest in die Gesellschaft zu verankern, die in öffentliche Einrichtungen, Gesundheitszentren, ja sogar Krankenkassen und Krankenhäuser und ähnliches für mehr Aufklärung und Prävention werben soll.

von: Andreas Morling


Die HIV-Prävention ist gekennzeichnet von Inseln des Erfolges in einem Meer voller Fehlschläge(1)

In vielen Ländern ist die HIV-Prävention entweder kaum etabliert oder wirksam. Insbesonde-re in Osteuropa ist die zu beobachtende HIV-Dynamik Besorgnis erregend.Weltweit sind über 33 Millionen Menschen mit HIV infiziert. In Deutschland leben etwa 59.000 Menschen mit HIV. Das Robert-Koch-Institut (2) meldet für das Jahr 2007 rund 2700 Neuinfektionen.
Es gibt noch immer kein Heilmittel gegen eine erfolgte HIV-Infektion. Die existierenden Medi-kamente können zwar den Krankheitsverlauf beeinflussen, haben aber starke Nebenwirkungen, welche die Lebensqualität der Betroffenen eingrenzen. Die Wissenschaft forscht an neuen Methoden und Möglichkeiten. Doch in naher Zukunft sind nur Teilerfolge absehbar.

  • Die positive Einstellung zu Kondomen hat im Laufe der Jahre kontinuierlich zugenommen. Über 70 % der Alleinlebenden unter 45 Jahren stimmen der Aussage zu, dass die Benutzung von Kondomen die Stimmung bei der Liebe nicht zerstört. Vor 10 Jahren sagten das weniger als 60 % der Befragten.(3)
  • Das Kondom als sicherer Schutz gegen HIV/ Aids hat sich etabliert Bei neuen Sexualkontakten akzeptierten 95 % der allein lebenden Frauen und Männer und 45 Jahren das Kondom. (4)
  • Die Kondomverwendung in riskanten Situationen ist in Deutschland so hoch wie nie. Zwischen 2004 und 2007 stieg die Kondomnutzung bei den 16- bis 44-jährigen Alleinle-benden mit wechselnden SexualpartnerInnen um 10 % und beträgt nun 87 %. Parallel dazu ging der Anteil der „Nie-Nutzer“ entsprechend zurück.(5)
  • Im gleichen Zeitraum stieg in Deutschland die Kondomnutzung bei denjenigen, die eine neue Sexualbeziehung in den letzten 12 Monaten begonnen hat-ten, um 70 auf 80 %.


1 Stefano Bertozzi, Vorsitzender des Nationalinstituts für öffentliche Gesundheit in Mexiko
2 http://www.rki.de
3, 4, 5, 6 Vgl. BZgA 2007 „Aids im öffentlichen Bewusstsein“

von: Kathrin Seehawer

Comment


Frühling – oder es ist nicht alles Gold was glänzt… | WhiteHaven Space
March 31, 2015, 10:57 am

[…] “Es ist nicht alles Gold was glänzt” von vogtfotografie (dot.com) Franziska Vogt: AIDS Präventionsprojekt Okay, okay, jetzt können ja manche sagen…”Boaahh, das sagt genau der […]

(Reply)


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